Dienstag, 29. april 2008
Microsoft veröffentlicht seit längerem jetzt wieder ein Service-Pack für sein Betriebssystem Windows XP. Unter diesem Link lässt sich das 313 MB große Paket herunterladen. Mit über 1200 Updates, Hotfixes und Sicherheitspatches ist die Installation des SP3 für jeden sicherheitsbewussten Nutzer quasi Pflicht - einzig der Zeitpunkt, zu dem man es installiert, sei geschickt gewählt.

Ich persönlich rate immer, auf produktiv genutzten Rechnern ein neues Service-Pack die ersten beiden Monate nach Erscheinen nicht zu installieren, da in dieser Zeit noch nicht alle Probleme mit dem Service-Pack bekannt sind.
von Kim Hübel veröffentlicht in: Windows
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Sonntag, 27. april 2008
nachdem ich bereits die Tools für die Hosentasche vorgestellt habe, möchte ich heute ein Tool-Set von Microsoft vorstellen, welches ermöglicht, diverse Dinge zu diagnostizieren, analysieren oder auszuwerten, die im Zusammenhang mit dem Betriebssystem Windows oder Anwendungen stehen, die auf einem Windows-Rechner laufen. Ich spreche von den Sysinternals-Tools von Microsoft.

Microsoft gruppiert die Tools in sechs verschiedene Gruppen/Bereiche:
  1. File- und Disk-Utilities
  2. Netzwerk-Utilities
  3. Prozess-Utilities
  4. Sicherheits-Utilities
  5. System-Informationen
  6. Verschiedenes
1996 von den beiden Entwicklern Mark Russinovich und Bryce Cogswell gestartet, übernahm 2006 Microsoft die Tools und deren Weiterentwicklung. Die Toolbox wird bis heute gepflegt und erweitert.
von Kim Hübel veröffentlicht in: Tools und Zubehör
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Samstag, 26. april 2008
Seit kurzem ist die Version 2.5.1 des beliebten Blogging-CMS WordPress veröffentlicht. Die Entwickler raten hier, dringend zumindest die im WordPress-Entwickler-Blog aufgeführten Dateien zu aktualisieren, besser noch das komplette Programm auf den aktuellen Stand zu bringen, da bisher nicht veröffentlichte Sicherheitslücken potentiell von Hackern ausgenutzt werden könnten.

Ich habe bereits auf meinem privaten Blog die Aktualisierung durchgeführt und bin jetzt mal gespannt, inwieweit dieses Update ausreicht, oder ob in den nächsten Tagen erneut zu einem Update aufgerufen wird. In der Vergangenheit war dies ja nicht selten der Fall, dass gerade zu Beginn der Lebenszeit eines Releases immer wieder recht kurze Update-Zyklen anstanden.
von Kim Hübel veröffentlicht in: Wordpress
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Dienstag, 22. april 2008
In Zeiten, wo USB-Speichermedien (als Stick oder ähnliches) in entsprechender Größe zu sehr erschwinglichen Preisen zu bekommen sind (4 GB kosten heute selten mehr als 12 Euro), geht der Trend immer mehr dahin, nicht nur Dokumente auf diesen Speichern zu lagern, sondern auch Programme darauf zu installieren, um sie griffbereit zu haben, wenn man an einen Rechner kommt, auf dem z.B. der geliebte Browser oder die gewohnte Textverarbeitung nicht installiert ist. Ein Bouquet an solchen Programmen, die ohne jede Installation auf dem Zielrechner lauffähig sind, zusammen zu stellen machten sich die Macher von PortableApps.com zur Aufgabe.

Was genau sind PortableApps? Man erkennt auf den ersten Blick, dass dieses Kunstwort sich aus zwei Teilen zusammensetzt:
  • portable: tragbar, nicht an einen festen Ort gebunden
  • application: Programm, welches ausgeführt werden kann
Ein PortableApp ist also ein Computerprogramm, welches problemlos auf einem beliebigen Speichermedium von einem Rechner zum nächsten transportiert werden kann und hier ohne Installation zur Ausführung gebracht werden kann. Es benötigt nichtmal Administratoren-Rechte (in den meisten Fällen) und die persönlichen Einstellungen werden wieder auf das tragbare Speichermedium geschrieben, um sie am nächsten Einsatzort wieder griffbereit zu haben.

Auf der Website PortableApps.com findet man sehr viele nützliche Programme, die man im Alltag gut einsetzen kann:
  • Textverarbeitungen
  • Tabellenkalkulationen
  • Anti-Viren-Programme
  • Webbrowser
  • Bildbearbeitungsprogramme
  • Audio-Werkzeuge
  • und vieles mehr
All diese Programme werden in einem eigenen, ebenfalls auf dem Speichermedium gespeicherten, Startmenü zusammengefasst und sind über dieses jeweils aufrufbar.

In meinem täglichen Berufsleben sind die diversen Tools von PortableApps nicht mehr wegzudenken und ein fester Bestandteil alltäglichen Nutzens geworden.
von Kim Hübel veröffentlicht in: Tools und Zubehör
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Sonntag, 20. april 2008
Nahezu jeder Haushalt in Deutschland (im Jahre 2000 waren es nach dieser Studie 96% in Europa) ist mit einem Fernseh-Empfänger ausgestattet. Da stellt sich doch die Frage: Auf welchem Wege können die gewünschten Fernsehbilder eigentlich den heimatlichen Fernseher erreichen? Die Zeiten, wo es nur über die Antenne auf dem Hausdach ging sind mittlerweile nämlich vorbei.

Hier also ein Überblick über die heute gängigen Methoden, Fernsehempfang zu ermöglichen:

Terestrischer Empfang

Beim terestrischem Empfang (also dem herkömmlichen traditionellen Wege über die Außenantenne) unterscheidet man heute noch zwischen zwei verschiedenen Systemen: Dem traditionellen analogen Empfang und dem modernen Digital-Fernsehn (auch DVB-T genannt). Beide Systeme sind in der Regel in einem Versorgungsgebiet nicht empfangbar, da DVB-T die analogen Sender nach und nach ersetzt und die Umstellung länderbezogen flächenübergreifend stattfindet (in aller Regel). Wo es beim analogen Antennenfernsehn noch reiche, schlicht die Antenne an den Fernseher anzuschließen, benötigt man beim digitalen Antennenfernsehn hier schon etwas mehr: Entweder einen DVB-T-tauglichen Fernseher oder mindestens eine Set-Top-Box (also einen Decoder), der das digitale Signal in ein für den Fernseher verständliches Videosignal umwandelt. Solche Set-Top-Boxen sind mittlerweile recht günstig zu bekommen, teilweise sogar schon weit unter 50 Euro.

Kabelfernsehn

Kabelanschluss oder Kabelfernsehn ist die nächste Variante, die sicherlich in vielen Gebieten eine weite Verbreitung findet, da sie ebenfalls recht wenig technischen Aufwand auf der Empfangsseite erfordert. Hier wird durch ein Dienstleistungsunternehmen eine Zusammenstellung von TV-Programmen (analog wie auch digital) unterirdisch in die Häuser gebracht - durch ein Koaxialkabel, an (bezogen auf den analogen Empfangsfall) die TV-Empfänger direkt angeschlossen werden können (ggf. mit Verstärker). Digitaler Fernsehempfang erfordert, ähnlich wie beim DVB-T, eine Decoderbox, die die Programme auf den Fernseher bringt. Der Vorteil des Kabelfernsehns gegenüber dem terestrischen Fernsehempfangs liegt eindeutig in der Anzahl der empfangbaren Programme und deren Empfangsqualität, da in aller Regel die Signalstärke über den Kabelanschluss weit über dem Pegel liegt, den eine herkömmliche Antennenanlage liefert.

Satelitenfernsehn

In den letzten 10-15 Jahren immer mehr Verbreitung findend, führt das Satelitenfernsehn seinen großen Siegeszug durch die Haushalte. Gerade in Gebieten, wo durch geographische Gegebenheiten ein terestrischer Empfang nur äußerst schwer machbar wäre und Kabelanschlüsse durch die Dienstleistungsunternehmen nicht bereit gestellt werden (aus verschiedenen Gründen), ist Satelitenfernsehn die häufig einzige Möglichkeit, sich seinen Fernsehgenuss ins Wohnzimmer zu holen. Der Empfang kann analog, wie auch digital erfolgen, wobei der analoge Satelitenempfang wohl über die nächsten Jahre sein Ende finden wird.

Grundvoraussetzung für den Satelitenempfang sind neben einer Satelitenschüssel und einem entsprechendem Empfangsteil an dieser Schüssel (dem LNB/LNC) ein Satelitenempfänger (entweder analog oder eben digital), der zwischen Satelitenempfangsantenne und Fernseher geschaltet wird. Der Vorteil des Satelitenfernsehns liegt in der wohl größten Anzahl empfangbarer Programme.

Fernsehn via Internet (IPTV)

Neueste Entwicklungen auf dem Fernsehmarkt stellen die Internet-basierenden Fernsehdienste (IPTV) dar, die verschiedene Provider anbieten. Hier erfolgt der Empfang nicht mehr, wie bisher, per Funkwellen sondern eben per Internetanschluss (hier ein Breitbandanschluss). Die Technik ist noch sehr neu und teilweise noch mit vielen Problemen behaftet aber ich möchte sie dennoch kurz hier vorstellen.

Die Anzahl empfangbarer Programme ist derzeit wohl vergleichbar mit der des Kabelanschlusses, die Qualität entspricht wohl häufig der des DVB-T (was die Auflösung des Bildes angeht). Grundsätzlich ist es so, dass IPTV digital übertragen wird (was wohl naheliegt, da ja alles über das Internet läuft).

Die technische Grundausstattung ist neben einem breitbandigen Internetanschluss mit einem entsprechendem Empfangsgerät (wieder eine Set-Top-Box) zu erledigen.

Ausblick in die Zukunft

Es wird wohl in Zukunft weitere Enwicklungen im digitalen Bereich geben - so dürfte z.B. eine Versorgung mit Fernsehprogrammen per Mobilfunk denkbar sein. Lassen wir uns einfach mal überraschen, was die nächsten 5-10 Jahre für uns Konsumenten an Neuerungen auf diesem Gebiet bringen.

von Kim Hübel veröffentlicht in: Fernsehn
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Montag, 14. april 2008
Virtualisierung, das ist wohl das Stichwort, welches einem in den vergangenen Jahren immer wieder begegnet, wenn es um Server und die Konsolidierung derselben geht. Was bedeutet aber Virtualisierung?
Unter Virtualisierung versteht man, wenn ein (oder mehrere) Instanzen des gleichen (oder verschiedener) Betriebssysteme auf einem Hardware-Set zur Ausführung gebracht wird/werden und zwar in der Form, dass sie nicht unmittelbar auf der beteiligten Hardware ausgeführt wird, sondern auf einer einheitlichen (virtuellen) Zwischenebene, die egal welche Hardware darunter liegt dem Gast-System (dem auszuführenden Betriebssystem) immer die gleiche Hardware zur Verfügung stellt. Die Vorteile liegen klar auf der Hand:
  • Mehrere Betriebssysteme (Instanzen) können parallel (zeitgleich) auf einer zur Verfügung stehenden Hardware ausgeführt werden
  • Die virtuellen Gastsysteme können nahezu problemlos von einer Hardware auf eine andere umgezogen werden, ohne, dass es zu einem Austausch der Treibersoftware kommt
  • Die zur Verfügung stehende Hardware kann sinnvoller ausgelastet werden (Kostenersparnis)
  • ...
Gerade diese Punkte machen die Servervirtualisierung so beliebt. Im Webhosting-Umfeld schon lange an der Tagesordnung, geht man nun auch im Unternehmensumfeld den Weg der Virtualisierung. So werden zum Beispiel Domain-Controller (Windows) virtualisiert, da diese hauptsächlich ihre Ressourcen benötigen, wenn z.B. in einem Unternehmen der Arbeitsbeginn stattfindet. Denn gerade in dieser Zeit finden hauptsächlich die Zugriffe auf die Server statt - den Rest des Tages laufen solche Systeme hauptsächlich eher im "Stand-By"-Betrieb.

Ausgeklügelte Virtualisierungs-Lösungen wie z.B. der VMWare ESX-Server bieten hier nun die Möglichkeit, dynamisch Ressourcen zu verwalten. Im obigen Beispiel würde dies z.B. bedeuten, dass für die erste Stunde der Kernarbeitszeit die Domaincontroller mehr Ressourcen (RAM, Netzwerkleistung) zur Verfügung gestellt bekommen, um z.B. den Benutzeransturm besser zu verwalten, später dann z.B. der ebenfalls virtualisierte E-Mail-Server oder auch die Server des Kantinen-Abrechnungssystems, die ihre Lastspitzen zu definiert anderen Zeitpunkten besitzen.

Man könnte z.B. auch das Backup-System (Datensicherung) virtualisieren und tagsüber fast komplett ressourcenfrei schalten, da die Hauptarbeitszeit der Datensicherung wohl in der Mehrheit der Unternehmen nachts sein dürfte, wenn kaum Mitarbeiter an den Systemen arbeiten und diese zur Datensicherung bereit stehen.

Bekannte Virtualisierungs-Lösungen sind z.B. die Produkte von VMWare (VMWare Server, ESX-Server bzw. die jetzt verfügbaren Infrastructure-Serverumgebung) oder eben auch der sogenannte XEN-Server, den Citrix bereit stellt. Weniger bekannt dürfte VirtualBox sein, welches neuerdings von SUN vertrieben wird.

Wer auf seinem Heim-PC unter Windows mal in die Welt der Virtualisierung schnuppern möchte, kann dies mit dem Virtual PC von Microsoft tun. Es gibt jedoch auch für andere Betriebssysteme sogenannte Virtualisierungs-Hosts, diese hier nun alle aufzuzählen, wäre wohl zu viel verlangt.

Man sieht also: Virtualisierung von Servern kann durchaus Kosten einsparen (wenn man die Hardware-Seite betrachtet), ersetzt aber leider nicht den Administrationsaufwand.
von Kim Hübel veröffentlicht in: IT Allgemein
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Mittwoch, 9. april 2008
Vielleicht hat es schon mal jemand erlebt: Man steckt neue Hardware, z.B. einen Bluetooth-Stick an seinen Windows-XP-Rechner, installiert die notwendigen Treiber und führt den geforderten Neustart durch. Im Regelfall ist dies ohne weitere Probleme zu erledigen. Doch manchmal kann Folgendes passieren: Der Rechner fährt hoch und zeigt nach wenigen Minuten einen Blue-Screen:

(Symboldarstellung, Quelle: Wikipedia)

Was tut man nun? Ist nach Entfernen der Hardware das Problem soweit behoben, kann man versuchen, den Treiber, der noch im System steckt, von Hand zu entfernen oder gegen einen aktuelleren auszutauschen. Bleibt das Problem jedoch weiter bestehen, hilft einem häufig eine der Wunderwaffen von Windows XP: Die Systemwiederherstellung!

Mit Hilfe der Systemwiederherstellung (erreichbar über StartAlle ProgrammeZubehörSystemprogrammeSystemwiederherstellung) kann das System auf sogenannte Wiederherstellungspunkte (die in der Regel z.B. vor der Installation von Treibern oder Softwarepaketen gesetzt werden durch das Betriebssystem) zurücksetzen, was dazu führt, dass eben der Stand vor der Installation wiederhergestellt wird.

Im obigen konstruiertem Falle jedoch müsste man vorher noch im sogenannten "abgesicherten Modus" starten (indem beim Hochfahren des Systems, ca 2 Sekunden vor dem erscheinen des Windows-Logos ("XP wird gestartet...") auf die F8-Taste gedrückt wird, damit der schadhafte Treiber nicht ins System geladen wird und das Problem eine Wiederherstellung ggf. verhindert.

Im "abgesicherten Modus" lädt das Betriebssystem ein spartanisches Set an Treibern (also nur die allernötigsten, die unbedingt benötigt werden zum Start) und deaktiviert weitgehend alle Dienste, so dass alle störenden Einflüsse abgestellt sein sollten. Einer störungsfreien Systemwiederherstellung steht somit nichts im Wege.
von Kim Hübel veröffentlicht in: Windows
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Mittwoch, 9. april 2008
Die überwiegende Zahl der Leute, die sich einen PC kaufen, hegen durchaus seriöse Absichten dabei: Sie möchten neben dem Internet mit seinen vielen Anwendungen, die es bietet, den PC auch nutzen, um die "alltäglichen Dinge der Korrespondenz" zu erledigen. Darunter fällt z.B. sehr häufig das Verfassen von Briefen oder das Erstellen kleinerer Kalkulationen.

Viele kaufen ihren PC als sogenanntes Komplettsystem, was bedeutet, dass unter anderem die häufig benötigte Office-Software vorinstalliert ist. Doch was tun, wenn das gewünschte Programm nicht auf dem Rechner zu finden ist oder nur in einer 30-Tage-Testversion (wie dies seit einiger Zeit wohl auch modern ist)? Nun, man kann natürlich erneut Geld investieren und sich das Office-Paket von Microsoft kaufen. Doch es geht kostengünstiger:

Ich möchte heute einige Alternativen zum Microsoft Office vorstellen, hierbei steht der Fokus auf dem Thema Textverarbeitung. Tabellenkalkulation und Präsentationen sind zwar häufig auch Bestandteil der Pakete, doch betrachte ich diese jetzt mal nicht.

Das erste Paket, welches ich selbst auch gerne an erster Stelle weiterempfehle, ist OpenOffice.Org. Es besteht aus einem ähnlich geschnürtem Paket wie das "Original" von Microsoft, bietet also eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, ein Präsentationstool und eine Datenbank. Für Neueinsteiger ist das Programm wie auch für Umsteiger aus der Microsoft-Welt intuitiv bedienbar und steht meiner Meinung nach dem Microsoft Office in nichts nach. Umsteiger wie Neulinge werden schnell die Möglichkeit der Erzeugung von PDF-Dateien sowie des relativ problemlosen Öffnens und Speicherns von Dateien im Microsoft Office-Format zu schätzen wissen, auch wenn es hin und wieder kleinere Layout-Probleme gibt (die sich aber in der Regel problemlos korrigieren lassen).

Ein zweites Paket, welches jetzt eher zu den Web 2.0-Anwendungen zu zählen ist, ist das Office-Bundle von Google. Hierbei handelt es sich nicht um eine lokal auf dem Rechner installierte Office-Suite sondern um ein Paket an Websites des Suchmaschinenanbieters Google, welches es ebenfalls ermöglicht, Texte und Tabellen zu erstellen.

Ich möchte hier jetzt dringend erwähnen, dass bei der Nutzung der Google-Produkte man sich über seine Datensicherheit durchaus seine Gedanken machen sollte, denn: Die gespeicherten Daten liegen nicht mehr lokal auf dem eigenen Rechner, sondern auf den Servern von Google. Inwiefern nun ein weltweit operierendes Unternehmen in der Größe von Google die bei sich gelagerten Daten für die eigenen Zwecke ausnutzt, kann ich nicht sagen, jedoch würde ich persönlich auf diese Art keine wirklich wichtigen und schützenswerten Daten verarbeiten wollen.

Doch nun zum Funktionsumfang der Google-Office-Suite (so möchte ich sie mal nennen): Man kann MS Office-Dateien importieren und exportieren, gleiches bezieht sich auch auf OpenOffice.Org-Dateien. Auch lassen sich PDF-Dateien mit den Tools erstellen. Die Bedienung ist jedoch noch ein wenig holprig, wobei hier in den letzten Monaten immer wieder Verbesserungen vorgenommen wurden.

Wer nur eine Textverarbeitung benötigt, dem sei AbiWord ans Herz gelegt. Ähnlich wie OpenOffice.Org ist AbiWord ein Open-Source-Programm, welches zur kostenlosen Nutzung im Internet bereit steht und für verschiedene Betriebssysteme (und im Quellcode) verfügbar ist. AbiWord kann die gängigen Office-Dateien (Word und OpenOffice.Org), aber auch andere Formate lesen und schreiben, was es zu einem nützlichen Tool macht für diejenigen, die die Installation eines riesigen Paketes scheuen oder eben nur eine Textverarbeitung benötigen.
von Kim Hübel veröffentlicht in: Office
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Dienstag, 8. april 2008
Microsoft hat vor kurzem auch eine deutschsprachige BETA-Version des neuen Internet-Explorer 8 zum Download zur Verfügung gestellt. Herunterladen kann man sich das Ganze recht einfach auf der Microsoft-Homepage.

Auftrumpfen möchte der neue Explorer unter anderem mit neuen Funktionen wie z.B. den WebSlices, die es ermöglichen sollen, Webseiten sozusagen zu abonnieren (jetzt nicht unbedingt vergleichbar mit RSS-Feeds wie bei Blogs, aber durchaus ähnlich).

Wesentliche Verbesserungen soll unter anderem die Layout-Engine erhalten haben, die es nun ermöglichen soll, problemfrei verschiedenste Layouts zu unterstützen und hierbei sogar Abwärtskompatibilität mit Vorgängerversionen des IE mit sich bringt.

Ich selbst habe ihn noch nicht getestet, werde dies aber vielleicht mal noch tun (wenn ich mutig genug bin).
von Kim Hübel veröffentlicht in: Windows
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Montag, 7. april 2008
Wie aus offiziellen Quellen entnommen werden kann, wird wohl Ende des Jahres 2008, also voraussichtlich im August bis November, in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz die Umstellung auf DVB-T vollzogen sein. Das Senderbouquet wird sich wohl auf die öffentlich-rechtlichen Sender (ARD, ZDF, die digitalen Ableger dieser Sender) beschränken. Die genauere Senderbelegung lässt sich hier erfragen.

Leider sieht es nach wie vor so aus, dass die bekannteren privaten Fernsehsender der Kirch-Gruppe (RTL...) bzw. die Sender der Prosieben-Sat1-Gruppe nicht im DVB-T in Rheinland-Pfalz ausgestrahlt werden.
von Kim Hübel veröffentlicht in: Fernsehn
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