Vielleicht hat es schon mal jemand erlebt: Man steckt neue Hardware, z.B. einen Bluetooth-Stick an seinen Windows-XP-Rechner, installiert die notwendigen Treiber und führt den geforderten Neustart
durch. Im Regelfall ist dies ohne weitere Probleme zu erledigen. Doch manchmal kann Folgendes passieren: Der Rechner fährt hoch und zeigt nach wenigen Minuten einen Blue-Screen:
(Symboldarstellung, Quelle:
Wikipedia)
Was tut man nun? Ist nach Entfernen der Hardware das Problem soweit behoben, kann man versuchen, den Treiber, der noch im System steckt, von Hand zu entfernen oder gegen einen aktuelleren
auszutauschen. Bleibt das Problem jedoch weiter bestehen, hilft einem häufig eine der Wunderwaffen von Windows XP: Die Systemwiederherstellung!
Mit Hilfe der Systemwiederherstellung (erreichbar über Start → Alle Programme → Zubehör → Systemprogramme → Systemwiederherstellung) kann das System
auf sogenannte Wiederherstellungspunkte (die in der Regel z.B. vor der Installation von Treibern oder Softwarepaketen gesetzt werden durch das Betriebssystem) zurücksetzen, was dazu führt, dass
eben der Stand vor der Installation wiederhergestellt wird.
Im obigen konstruiertem Falle jedoch müsste man vorher noch im sogenannten "abgesicherten Modus" starten (indem beim Hochfahren des Systems, ca 2 Sekunden vor dem erscheinen des Windows-Logos
("XP wird gestartet...") auf die F8-Taste gedrückt wird, damit der schadhafte Treiber nicht ins System geladen wird und das Problem eine Wiederherstellung ggf. verhindert.
Im "abgesicherten Modus" lädt das Betriebssystem ein spartanisches Set an Treibern (also nur die allernötigsten, die unbedingt benötigt werden zum Start) und deaktiviert weitgehend alle
Dienste, so dass alle störenden Einflüsse abgestellt sein sollten. Einer störungsfreien Systemwiederherstellung steht somit nichts im Wege.
von Kim Hübel
veröffentlicht in:
Windows
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